Jakobsweg on a Budget (Teil 3): Der Alltag auf dem Jakobsweg

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Massenschlafsäle, Selbstverpflegung und Handwäsche. So sah der Alltag für uns als Budget-Pilger auf dem Jakobsweg aus.

Obwohl wir stets gegen 5 Uhr von dem Rucksackrascheln, Türenknallen und den Stirnlampen der Frühaufsteher geweckt wurden, blieben wir meist noch bis 6:30 Uhr im Bett liegen. Morgens ist das Bett einfach am gemütlichsten 😉 Irgendwann rafften wir uns dann zur Morgentoilette auf. Unser Frühstück nahmen wir meist – bevor wir loswanderten – in der Herberge zu uns. Es gab entweder Brot mit Käse, Marmelade oder Nutella oder Cornflakes. Die Lebensmittel kauften wir am Vortag im Supermarkt und nahmen den Rest als Reiseproviant mit auf den Weg.

Der Optimierungswahn unserer Gesellschaft

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Ich lese gerade ein Buch. Es heisst „Die Perfektionierer: Warum der Optimierungswahn uns schadet – und wer wirklich davon profitiert“ von Klaus Werle. Ob ich das Buch wirklich empfehlen würde, weiß ich nicht. Mir scheint als wiederhole sich der Autor ständig und verpasse es dabei, tiefer in die Materie einzudringen. Das Thema allerdings, den Optimierungswahn unserer Gesellschaft, finde ich sehr interessant und beunruhigend zugleich.

Besitz als Ballast: Alles, was du besitzt, besitzt irgendwann dich

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Vermutlich kommt dir der Titel dieses Artikels bekannt vor. Ich habe ihn aus dem durchaus minimalistischen Film „Fight Club“ übernommen. „Alles, was du besitzt, besitzt irgendwann dich“. Ich denke, dass diese Weisheit nicht erst dann zutrifft, wenn wir in unserer vollkommen zugestellten Messie-Bude sitzen und nicht mehr wissen, wo oben und wo unten ist.

Finde deine Leidenschaft [Teil 1]: Warum fehlt vielen Menschen die Leidenschaft?

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Ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt und das ich dir gerne näher bringen möchte, ist das Ausleben deiner Leidenschaften. Vielleicht hast du deine Leidenschaft bereits gefunden und kannst dich in ihr beruflich betätigen. Wenn dies so ist, gratuliere ich dir sehr und freue mich für dich. Vielleicht geht es dir aber auch so wie mir vor kurzem noch und wohlmöglich wie den meisten Menschen und du arbeitest nur des Geldes wegen in einem ungeliebten Job, in dem du schon montags die Tage bis zum Wochenende zählst.